Basis-Kurs auf dem Schimmelreiterhof (28.Feb - 01.Mrz 2009)

Samstag, 07 März 2009 | Geschrieben von Katy Zywietz

Ausgeschrieben  war ein Basis-Kurs für Freizeit- und Westernreiter am Wochenende vom 28. Februar bis 1. März unter der Leitung des Professional Horseman Bernd Stamm.

Das erste Treffen der neun  Kursteilnehmer und ihres Übungsleiters fand aber schon am Freitag auf  dem Schimmelreiterhof in Hamburg statt. Die Familie Geertz stellte uns  eine ihrer zwei Reithallen für das ganze Wochenende zur Verfügung. Für  Fremdreiter waren Boxen und Paddocks bereit.

SchimmelreiterhofZum Kennenlernen ging die Gruppe von Box zu Box, stellte sich und sein Pferd vor. Zeigte sein Equipment und  erzählte von seinen Reiterfahrungen, seinem Ausbildungsstand und seinen  Zielen. Schon hier wurden viele Fragen gestellt, sodaß ein Großteil der  Gruppe von der Stallgasse in ein nahagelegenes Lokal wechselte, wo der Abend fröhlich, voller Erwartungen an die beiden nächsten Tage ausklang.

Am Samstag pünktlich um 10 Uhr standen  Kaffee und Getränke in der Halle bereit und die erste Gruppe fand sich  mit ihren Pferden in der Reitbahn ein:

  • Lena auf Joy, 12 Jahre, Arabo-Haflinger
  • Anne mit Nike, 6 Jahre, Reitpony
  • Kim mit My Little Girl, 10 Jahre, Reitpony
  • Fanny auf Whisky, 15 Jahre, Brandenbureger

Die Pferde wurden aufgewärmt und jeder  zeigte wie weit der Ausbildungsstand seines Pferdes war. Bernd Stamm  ließ die Reiter ganz individuelle Aufgaben reiten. Er korrigierte Sitz,  Hilfengebung oder Zügelführung. Bei den Wiederholungen der Übungen  zeigten sich schon erste Erfolge.

Inzwischen hatten sich auch schon einige Besucher eingefunden, die interessiert dem Unterricht folgten.

SchimmelreiterhofDann war die zweite Gruppe an der Reihe:

  • Svenja mit Gringo, 12 Jahre, Warmblut
  • Natalie auf Joker, 11 Jahre, Quarter Horse
  • Sonja und Idefix, 11 Jahre, Sachsen-Anhaltiner
  • Sarah mit Katinka, 15 Jahre, Reitpony-Mix
  • Katrin auf Shadow Of Hope 14 Jahre, Quarter Horse

Mit uns verfuhr unser Übungsleiter genauso. Vorreiten, Korrektur, Wiederholung.

Der Vormittag verflog im Nu.

Zu Mittag saßen dann Alle im  Reiterstübchen bei Chilli con Carne zusammen und tauschten ihre  Eindrücke aus. Bernd nutzte die Zeit für Theorieunterricht zum Thema  Exterieur. Er erklärte warum einigen Pferden Übungen leichter fallen  oder eben auch schwerer nur Aufgrund ihres Körperbaues.

Schon war es wieder Zeit für die erste  Gruppe ihre Pferde zu satteln. Diesmal wurden Pilonen aufgestellt und die Reiter bekamen eine Horsemanship-Aufgabe. Gemeinsam erarbeiteten sie  die Schwachpunkte, beschrieben Fehler und stellten  Verbesserungsvorschläge dar.

Diese beiden Nachmittagseinheiten  kosteten wir voll aus, sodaß die Letzten erst am Abend die Reithalle  verließen. Nachdem dann Tier und Mensch versorgt waren konnten wir erst  zu vorgerückter Stunde an Erholung denken.

So begannen wir das Training am Sonntag  Früh mit einer leichten Verspätung. Vormittags arbeiteten wir die Pferde über Stangen, übten Seitengänge und vertieften uns dann in eine so  anscheinend leichte Aufgabe wie Anhalten. Bernd zeigte uns Übungen mit  denen wir die Losgelassenheit von unseren Pferden stärken können.

Anschließend stärkten wir uns bei  selbstgemachtem Kartoffelsalat, Nudelsalat und Bockwürstchen. Wieder  ergänzt durch Theorie. Diesmal begann Bernd mit Rassekunde speziell zum  Quarte Horse und Paint Horse. Und er musste viele Fragen zu den  unterschiedlichen Disziplinen im Westernreitsport beantworten.

In der letzten Übungseinheit bekamen wir gezeigt, wie wir an die Aufgaben, die wir als nächstes trainieren wollen herangehen.

Einer lernte wie man einen Spin aufbaut, ein Anderer womit er sein Pferd zu verbesserter Hinterhandaktion bringt und immer erklärte Bernd auch das Warum!

Wir lernten Alle die Wichtigkeit des  korrekten Timings unserer Hilfengebung. Wie notwendig die  Ausgeglichenheit von Lob und Tadel sind und was ein Pferd überhaupt als  Lob empfindet.

Alle Kursteilnehmer sind an diesem  Wochenende von dem Horseman Bernd Stamm professionell dort abgeholt wo  sie sich befanden und mehr als einen Schritt weitergebracht worden. Die  Begeisterung gepaart mit Erschöpfung war Allen ins Gesicht geschrieben.  In Verbindung mit der großzügigen Nutzung der Reitanlage ergab sich ein absolutes Rund-um-Paket.

Sofort wurde ein neuer Termin besprochen um dort anzuknüpfen wo wir aufgehört haben.

[Basiskurs]